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Freitag, 16. März 2012

Gaming Tagebuch, 15.3.12 - Mega Man X3

Mega Man X3 - (SNES - 1996)
Capcom
Action-Plattformer
 
Und dann kam der letzte Teil der SNES-MMX-Trilogie. Und die große Neuerung ist, dass man als Zero spielen kann. Ich hab es allerdings so spät bemerkt, dass ich ihn gar nicht benutzt hab. Warum wird das nicht offensichtlicher im Menü dargestellt?
Der Anfang ist wieder richtig schwer, noch schwerer als in den vorherigen Teilen. Aber wenigstens sind diesmal die Mavericks cooler und interessanter. Aber was total auffällt, wenn man nicht das Air Dash-Upgrade hat, sind einige Stages zum Anfang uuunglaublich schwer! Und auch einige Zwischenbosse sind unheimlich herausfordernd. Aber man war irgendwie motivierter als in MMX2. Die Rüstungen, die man steuern konnten, wurden sammelbare Items und nötig für einige Items, ähnlich wie Yoshi zu Mario.
Die Musik war wieder überdurchschnittlich gut, die Blizzard Buffalo Stage oder die Zero-Theme waren grandios.
Die letzten Stages waren nochmal sehr fordernd, die Bosse hingegen da allerdings weniger. Dr. Doppler hab ich ohne einmal Schaden zu nehmen mit dem X-Buster besiegt! Ach ja, die Story ist wieder, dass Dr. Doppler einen Körper für Sigma's Wiederauferstehung baut, und X und Zero ihn aufhalten wollen.
Aber Sigma.. ist verdammt schwer! Nach einer ersten Form, in der man unglaublich viel Schaden nimmt, kommt die zweite. Ein gigantischer Klotz aus Metall mit einem winzigen Schwachpunkt, den man nur mit dem aufgeladenen X-Buster schadet. Einer der schwierigsten Bosse, die ich bis jetzt in einem SNES-Spiel bekämpft habe! Nach einigen Versuchen, hab ich ihn endlich besiegt, den Controller weggelegt und mich gefreut.. und dann kam die Lava von unten und man musste in einem scrollenden Level den Flammen ausweichen! Nach gefühlten 9 weiteren Versuchen hatte ich es endlich geschafft.
Obwohl dieses Spiel schlechter klingt als MMX2, ist dieses Spiel aus irgendeinem Grund unterhaltsamer. Und herausfordernd! Die Mega Man X-Reihe ist eine geniale Action-Plattformer-Reihe und ich empfehle sie jedem Fan der MM-Reihe oder Action-Plattformer-Fan weiter ! :3

Donnerstag, 15. März 2012

Gaming Tagebuch, 14.3.12 - Mega Man X2

Mega Man X2 - (SNES - 1994)
Capcom
Action-Plattformer

Nach Mega Man X kommt Mega Man X2. Ich hab mir gedacht, dass Spiel ist bestimmt nicht schwerer als Mega Man X. Es ist aber schwieriger. Während man im vorherigen Teil einfach durch die Stages rusht, sind hier die Stages bei den ersten Malen viel schwerer (okay, mit Ausnahme der von Overdrive Ostrich) und die Bosse sind anfangs noch schwerer. Es hat mich 1,5 Tage gekostet, dass Spiel durchzuspielen. Und ich hab viel gespielt. Und gefrustet. Es ist einfach schwieriger. Und leider nicht so unterhaltsam. Es macht zwar immer noch Spaß, aber persönlich mag ich wenige von den neuen acht Robotmaster. Einige sind einfach nur lachhaft (Wheel Gator), andere komisch (Wire Sponge). Die Musik war wieder in Ordnung, Flame Stag's Stage hatte eine coole Theme.
Die Story war diesmal etwas tiefer und interessanter, und hat viel mit dem SPOILER! Tod von Zero zu tun. SPOILER ENDE! Ich hab euch gewarnt :b
Dann in der X-Hunter-Stage wird das Spiel wieder etwas schwieriger. Eine Stelle in der vorletzten Stage hat mich echt viel Zeit gekostet. Wenn man während des Anfangs nicht alle Teile von Zero einsammelt, muss man in der letzten Stage auch gegen ihn kämpfen und erst dann zu Sigma vordringen. Ich hab das schlimmste erwartet.. aber Sigma war erstaunlich leicht. Eindeutig ein Gegenteil zu X1, wo die Sigma schwer und der Rest leicht war, war hier Sigma leicht und der Rest schwer.
Mega Man X2 ist leider nicht so gut wie sein Vorgänger. Es ist einfach sehr viel frustrierender länger an bestimmten Bossen zu sitzen (ich mein dich, Magna Centipede!) und das macht einfach nicht so viel Spaß. Trotzdem ist Mega Man X2 ein sehr guter Plattformer für den SNES und grade Fans von Mega Man X1 zu empfehlen. Aber einige Items sind super mies versteckt!

Mittwoch, 14. März 2012

Gaming Tagebuch, 12.3.12 - Mega Man X

Mega Man X (SNES - 1994)
Capcom
Action-Plattformer

Nach langem Zögern hab ich mich endlich mal entschlossen, die Mega Man X-Reihe zu spielen. Ich hab Mega Man X tatsächlich an einem Tag durchspielen können, einem normalen Schultag wohlgemerkt. Ich bin mit ziemlich hohen Erwartungen an das Spiel herangegangen, weil nicht nur Egoraptor das Spiel sehr gelobt hat, sondern auch der Completionist und die Crew von Sydlexia.com.
Und eins muss man dem Spiel lassen: es ist eindeutig ein Spiel, in dem man sich zum Anfang sehr schwach fühlt. Man hat eine kleine Lebensanzeige und ist sehr langsam (das Dash-Upgrade hab ich erst ziemlich spät gefunden bzw. die Chill-Penguin-Stage hab ich fast als letztes gespielt) . Aber wenn man erst einmal einige Waffen der Robotmaster gekriegt (man kämpft wie in den normalen Mega Man-Teilen frei wählbar gegen einen), fühlt man sich stärker. Das Spiel strotzt vor Geheimnissen, Upgrades für X und Herzcontainer. Wenn man alle eingesammelt hat, ist man so gut wie unaufhaltbar. Dabei sollte man erwähnen: Mega Man X hat eines der besten Leveldesigns, der Spiele, die ich bis jetzt gespielt hat. Ich hatte davor keine Ahnung was gutes Leveldesign ausmacht, aber Mega Man X hat es einem gezeigt.
Nachdem man die 8, sehr kreativen und interessanten, Robot Master besiegt hat, bricht man auf zu Sigma's Festung. Die Story ist nicht sehr wichtig, irgendetwas mit böse Roboter gegen gute, und ich bin mit recht hohen Erwartungen an den Schwierigkeitsgrad der letzten Level rangegangen, es ist schließlich ein Mega Man-Spiel! Aber.. irgendwie war das alles sehr leicht. Jedenfalls mit allen Herzen und Upgrades. Ich hab es dann also bis Sigma geschafft. Und dann endlich kam die Herausforderung. Im Gegensatz zum davorherigen einfachen Durchgehens, war das eine etwas schwererer Kampf. Aber nach einigen Malen hat man die Strategie heraus.
Obwohl ich das Spiel im späteren Drittel fast leicht fand, hat es einen enormen Wiederspielwert, aufgrund seines einfachen Gameplay und dem perfekten Leveldesign. Von der Musik ist mir nach dem ersten Durchspielen nur die Theme von Sigma's Stage 1 und die Endkampfmusik gegen ihn im Ohr geblieben. Trotzdem ist Mega Man X ein Top Spiel für den SNES und sehr unterhaltsam.

Sonntag, 27. November 2011

Donkey Kong Country (1994 / SNES) - Review


Als der SNES erschien, schlug Super Mario World ein wie eine Bombe. Der Klempner hatte den Sprung von 8-bit zu 16-bit bravourös gemeistert. Im Jahr 1994 entschied Nintendo, dass nun auch Donkey Kong folgen sollte. Sie beauftragten Rare mit der Entwicklung eines Jump'n Runs rund um den Affen, der einst Mario bekannt machte. Und das Ergebnis war die Wiedergeburt einer bereits totgeglaubten Figur und der Beginn einer neuen Franchise: die Donkey Kong Country-Serie. In diesem Jahr erschien der letzte Ableger der Serie, Donkey Kong Country Returns, und ich will mich hier in diesem Blog auch mit möglichst allen Teilen der Serie beschäftigen, mit den drei SNES-Spielen, den portablen Gameboy-Varianten, kurz den Gameboy-Advance Remakes und dem neuesten Wii-Teil.
1994 erschien Donkey Kong Country für den SNES in Europa. Was die Gamer damals als erstes bemerkten, war die Grafik. Diese war außergewöhnlich gut, sehr detailreich und sprach einige Gamer mehr an als die Pixel in Super Mario World. Bevor ich näher auf das Spiel eingehe, möchte ich kurz die Story zusammenfassen: Donkey Kong lebt mit seinem Neffen Diddy Kong friedlich und glücklich auf seiner Insel, bis König K. Rool (gelesen: cruel = brutal) seine Bananen stiehlt. Das kann DK nicht auf sich sitzen lassen und bricht mit Diddy Kong auf, um seine Bananen zurückzuerobern. Dabei geht es durch Dschungel, Minen, Fabriken oder Nadelwälder, die alle gefüllt mit Fallen und Verbündeten von König K. Rool sind.
Donkey Kong
Das Abenteuer kann man wahlweise alleine oder zu zweit bestreiten, allerdings kann man nicht gleichzeitig spielen, sondern abwechselnd. Man kann auch gegeneinander spielen. Wie in Super-Mario-World betritt man über eine Overworld die einzelnen Level, die typisch Jump'n Run sind. DK und DDK können rennen und springen, sowie einen Rollangriff ausführen. Manchmal, grade wenn man auf Plattformen balanciert, aktiviert sich dieser plötzlich, was durchaus in einen abrupten Tod führen kann und sehr unfair ist. DK kann außerdem eine Stampfattacke, die evtl. der Ein oder Andere aus der Super-Smash-Bros.-Reihe kennt. In jedem Level gibt es Bananen (100 Bananen ergeben ein Leben), Ballons, die einem Leben geben, Fässer, in denen wahlweise einer der Affen ist, oder die man auf Gegner werfen kann, und manchmal auch Kisten, in denen Tiere sind, auf denen die Affen reiten können. Es gibt Rambi, das Nashorn, Squawks, den Papagei, Winky, den Frosch, Expresso, den Strauß und Enguarde, den Schwertfisch. Schwertfisch? Ja, es gibt auch die allseits gehassten Wasserlevel. Einige der Level sind auch komplett in einem Minenwagen; insgesamt sind die Level sehr abwechslungsreich, fast jedes Level ist auf einem anderen Objekt aufgebaut. Zu den bereits genannten Objekten kommen noch die Buchstaben K, O, N und G, die zusammen ein Leben ergeben. Zudem kann man die Level alle perfekt abschließen, indem man alle geheimen Bonusräume finden kann, wo man auch Leben gewinnen kann, oder Buchstaben. Diese ganzen Leben sind aber auch durchaus seeeehr nötig!
Diddy Kong
Denn DKC zählt zu einem recht herausfordernden Spiel, aber mit genügend Geduld sind alle Level und Bosse schaffbar. Meiner Meinung nach ist das einzige, was das Spiel wirklich schwer macht, die Save Points. Man kann auf der Overworld bei Candy Kong speichern, allerdings muss man erstmal bis zu Candy Kong in einer Welt kommen, denn die Welten kann man nur mit der Hilfe von Funky Kongs Flugzeugen verlassen. Bis zu diesem muss man natürlich auch in jeder Welt wieder hinspielen. Der letzte der unterstützenden Charaktere ist Cranky Kong, ein sehr alter Affe, der einem immer wieder Spieltipps gibt oder sich darüber aufregt, wie verweichlicht die damaligen Spiele waren. Er sollte einmal heute die Casual-Spiele sich anschauen ..
Donkey Kong auf Enguarde
DKC war das erste Spiel, welches vorgerenderte Sprites verwendet, und deshalb einen 3D-Effekt erzeugt. Was ebenfalls hervorragend ist, ist die Musik. Donkey Kong Country hatte bereits einen wunderbaren Soundtrack, komponiert von David Wise, der die Wasserlevel angenehmer macht. Allerdings toppt der zweite Teil auch den Vorgänger in dieser Hinsicht. DKC ist damals sehr gut von den Fans angenommen worden, und wurde 8,5 Million Mal verkauft, und ist damit nach Super Mario World das zweitmeistverkaufte SNES-Spiel, und das meistverkaufte Donkey Kong-Spiel.
Das Spiel ist heute ebenfalls sehr gut spielbar, nur die Save Points nerven ein wenig, ansonsten ist ein sehr gutes Jump'n Run der 16-bit Ära, es kann natürlich nicht Super Mario World toppen, borgt sich außerdem auch von ihm einige Ideen (z.B. das Reiten tierischer Kumpanen), ist aber trotzdem sehr innovativ und macht sehr schnell süchtig, wobei es auch frustrierend sein kann. Aber umso mehr freut man sich, wenn man König K. Rool besiegt. (:
Donkey Kong Country (1994 / SNES)
Entwickler: Rare
Publisher: Nintendo
Genre: Jump'n Run
Pro:
  • sehr innovative Gameplay-Elemente
  • (damals) revolutionäre Grafik
  • wunderbarer Soundtrack
  • macht süchtig
Contra:
  • Save Points teilweise frustrierend
  • teils nervige Bugs
Fazit: 84/100